Von der Leyen nicht begeistert von freundlichem Angebot

Vorgestern teilte die Piratenpartei mit, dass die Forderungen der Bundesfamilienministerin von der Leyen nach mehr Medienkompetenz und Netiquette untertützt würden. Mensch bot der Ministerin sogar eine Zusammenarbeit an. Ich hatte daher der Pressestelle von der Leyens eine Anfrage geschickt, wie die Ministerin sich eine Zusammenarbeit vorstellen könnte und wenn nein, warum eigentlich. Außerdem hatte ich gefragt, ob von der Leyen die Vorschläge der Piratenpartei augnehmen würde. Ihr Pressesprecher, Jens Flossdorf, ging zwar nicht wirklich auf meine Fragen ein, regierte jedoch recht ablehnend. Er zog die Ernsthaftigkeit der Pressemitteilung ;-) sogar tatsächlich in Zweifel:

Die Weiterentwicklung von Verhaltensregeln im Internet ist ein wichtiges Projekt für die nächste Legislaturperiode. Nach hiesiger Kenntnis ist bislang jedoch noch niemand von der Piratenpartei mit einem konkreten Angebot an das Ministerium herangetreten. Zur Ernsthaftigkeit des über die Presse verbreiteten Vorschlags kann ich Ihnen daher leider nichts sagen. Wenn es Fachleute gibt, die Expertenwissen zu diesem Thema beisteuern wollen, werden die Fachleute unseres Hauses diese Anregungen gerne prüfen und ggfs. für die weitere Arbeit, etwa bei der Fortführung der Gespräche mit den Betreibern der großen sozialen Netzwerke aufnehmen.

Die Tür ist scheibar noch nicht ganz zu, liebe Piratenpartei…


2 Antworten auf „Von der Leyen nicht begeistert von freundlichem Angebot“


  1. 1 Justus 02. August 2009 um 16:00 Uhr

    Gespräche mit den Betreibern großer sozialer Netzwerke?
    Mir fallen spontan keine derartigen Netzwerke ohne Nettiquette ein…

  2. 2 ina 02. August 2009 um 16:46 Uhr

    Na, ich wage zu bezweifeln, dass sich aus dem Umkreis von Ursula wirklich jemand bequemt auf eine Anfrage der Piraten zu antworten. Die Arbeit können sich die Piraten also wohl sparen und lieber an anderen Ecken aktiv werden.

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