Wir-sind-Gamer-Demos bundesweit

Der Berliner Tagesspiegel hat über die Wir-sind-Gamer-Demo in Berlin berichtet (300 Teilnehmende). Björn Kietzmann hat Fotos auf Flickr veröffentlicht. Flickr-Bilder aus Köln gibt’s von Glanzbilder. Aus Köln (500 Teilnehmer_innen) berichtet der Kölner Stadt Anzeiger. Über die 350 Karlsruher Demonstrant_innen berichtet der Südkurier. Hier ein Youtube-Video.

Über die also über 1 100 Demonstrierenden und die ganze Hintergrund-Thematik schreibt Die Zeit ausführlich.

Update (27.07.2009): Neben den Pirat_innen waren auch Grüne, Julis und Jusos dabei, weiß Krawallsozi.


4 Antworten auf „Wir-sind-Gamer-Demos bundesweit“


  1. 1 Francis 27. Juli 2009 um 2:20 Uhr

    Sag mal, bist Du bei den GrünInnen, oder warum verschandelst Du Dir Deine Texte mit „gegenderten“ Wörtern?

    „Piraten“ sind „Piraten“, da wird nix gegendert. Ansonsten weiterhin viel Erfolg. Gefällt mir gut der Blog.

    Ahoi!

    Francis

  2. 2 Leo 27. Juli 2009 um 13:34 Uhr

    @Francis: Da innerhalb der Piratenpartei kaum Frauen aktiv sind, hast du ja fast Recht, dass die männliche Form genügen könnte. Da ich aber eine Piratin kenne und von noch mehr Piratinnen weiß, werde ich auch immer geschlechtsneutrale Formen verwenden. Dabei werde ich in der Regel die Methode des Gender_Gap verwende, welcher für die Komplexität von Geschlechterkonstruktionen steht; diese Gender_Gap-Praxis umfasst nicht nur Männer und Frauen, sondern auch weitere kulturelle Konstruktionen von Geschlecht, die nicht in der normativen Zweigeschlechtlichkeit aufgehen wie etwa Transgender oder Queer.
    Mehr dazu auch unter de.wikipedia.org/wiki/Gender_Gap.
    @Francis: Das machen nicht nur die Grünen so…

  3. 3 hunnsen 27. Juli 2009 um 14:46 Uhr

    Ich zitiere aus der Satzung der Piratenpartei: „Die in der Piratenpartei Deutschland organisierten Mitglieder werden geschlechtsneutral als Piraten bezeichnet.“

    Das finde ich (als weibliches Parteimitglied) richtig so und andere Frauen dort auch. Diskriminierung beginnt dort, wo man einen Unterschied macht.
    Außerdem stört es beim Lesen.. ich denk immer, du willst eine Exemplarvariable initialisieren oder sowas.. :D
    Ist ja alles nur nett und gut gemeint, aber der Effekt ist wirklich eher gegenteilig.

  4. 4 Leo 27. Juli 2009 um 17:07 Uhr

    @Hunnsen: Satzungen sind mir herzlich egal. In der Satzung der Feministischen Partei – Die FRAUEN steht ja auch:

    Mitfrauen im Sinne der Satzung sind auch männliche Parteizugehörige. (§ 2 Satz 2)

    Sind deswegen alle Männer in dieser Partei Frauen? Eben. Und deswegen wird „Piraten“ auch immer noch kein geschlechtsneutrales Wort. Oder wäre es auch möglich gewesen, in die Satzung zu schreiben „Die … Mitglieder werden geschelchtsneutral als Piratinnen bezeichnet“? Lass mich raten: Das wäre am Widerstand der Männer in der Partei gescheitert, die nicht mit einer femininen Form bezeichnet werden wollen.
    Imho beginnt Diskriminierung übrigens da, wo Frauen immer bei den Männern mitgemeint werden. Es gibt Frauen (und übrigens auch Männer!) die das nicht wollen, und das respektiere ich. Und wie gesagt: Es gibt ja auch noch weitere Geschlechter wie XXY, Queers oder Transgender usw.
    ---> Ich bin mit meiner Lösung „Gender_Gap“ wirklich zufrieden! Und wenn sich einige beim Lesen dran stören, erinnert es sie ja vielleicht daran, dass die Gleichberechtigung fast verwirklicht ist, die Gleichstellung von Mann und Frau (und allen anderen) aber noch lange nicht!

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