Härteres Vorgehen gegen Presse?

Da die Piratenpartei sich oft unfair von den Medien behandelt zu fühlen scheint, soll künftig strärker gegen unbequeme Darstellungen vorgegangen werden. So soll es Richtigstellungen und (vermuten wir es mal) Gegendarstellungen geben. Außerdem will mensch bei den Medien ein bisschen Eindruck hinterlassen:

Wenn ein Medium falsch oder zu negativ über uns berichtet, ist es angebracht, eine Richtigstellung zu verlangen oder zumindest überhaupt anzurufen, um Präsenz zu zeigen.

Zur Koordination wurde eine extra E-mail-Adresse eingerichtet. Dies gab die AG Pressearbeitam 20. Juli 2009 in ihrem Leitfaden für Pressemitteilungen bekannt. Verantwortlich für die „nachbereitende“ Pressearbeit, wie die Pirat_innen dies liebevoll nennen, ist Fabio Reinhardt aus der Berliner Ortsgruppe Seetiger (Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg).


5 Antworten auf „Härteres Vorgehen gegen Presse?“


  1. 1 hunnsen 26. Juli 2009 um 20:12 Uhr

    das ist ja nun nichts Ungewöhnliches und einer Partei definitiv nicht negativ auszulegen. Oder was wolltest Du damit jetzt aussagen?

  2. 2 Leo 27. Juli 2009 um 0:01 Uhr

    @Hunnsen: Nein, ungewöhnlich ist das leider nicht. Die Frage ist aber, wie es gehandhabt wird. Denk aber mal, dass eine Partei, die Meinungsfreiheit sehr hoch bewertet, dass tatsächlich nicht so krass macht. Aber es ist auf jeden fall ein Wandel im Umgang mit der Presse im Vergelich zu vorher. Daher das Posting.

  3. 3 Rakete 27. Juli 2009 um 13:03 Uhr

    Wieso ist ein organisiertes Eingreifen in die Pressefreiheit einer Partei nicht negativ auszulegen? Weil die anderen es genauso machen? Ausrede!

  4. 4 hunnsen 27. Juli 2009 um 15:04 Uhr

    Häh? Eingreifen? Richtigstellungen sind ja wohl etwas ganz anderes!

  5. 5 Justus 02. August 2009 um 15:42 Uhr

    Wenn in der BNN Piraten und Kinderschänder auf eine Ebene gestellt werden ist es doch wohl das Recht der Kinderschänder zu sagen „moment, soo böse sind wir jetzt echt nicht!“……….

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